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Wow, 1050 (!!!) Jahre Altenburg

Aktualisiert: 14. Jan.

  1. Eine Urkunde, ein Kaiser, ein Bistum. So beginnt die offizielle Geschichte Altenburgs.


  1. Eine Stadt, viele Stimmen, unzählige Geschichten.Und diesmal geht es nicht nur darum, was war, sondern darum, wer wir heute sind und wer wir morgen sein wollen.


1050 Jahre Altenburg sind kein rundes Jubiläum. Vielleicht liegt genau darin seine Stärke. Runde Jahrestage laden zur Nostalgie ein, zur Reproduktion vertrauter Bilder. Dieses Jubiläum dagegen folgt einem anderen Anspruch. Unter dem Motto „Vergangenheit. Gegenwart. Zukunft.“ spannt sich 2026 ein ganzes Jahr voller Projekte, Experimente und Begegnungen quer durch die Stadt, gemeinsam getragen von Stadt, Vereinen, Initiativen, Ehrenamtlichen, Kunst- und Kulturschaffenden.


Geschichte entsteht nicht nur im Archiv

Den Auftakt machen bewusst junge Menschen. Mit dem Projekt „Digitale Zeitkapsel“ sammelt der Verein Fack e.V. Perspektiven von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in Altenburg Verantwortung übernehmen, Projekte initiieren und gesellschaftliche Fragen praktisch verhandeln. Die Beiträge sind keine Hochglanzchronik, sondern Momentaufnahmen: Wie erleben junge Menschen diese Stadt heute? Was treibt sie an? Was beweg sie?


A wie Altenburg - Ein Stadtalphabet

Wenn ein Jubiläum mehr sein soll als ein Ereignis, braucht es Orte, an denen Stadt verhandelt werden kann. In Altenburg geschieht das u.a. von Februar bis Juni mit einem kreativen Bildungsprojekt der Farbküche. Gemeinsam mit jungen Menschen entsteht ein Stadtalphabet, mit dem sich Schülerinnen und Schüler mit Orten, Begriffen und Geschichten ihrer Stadt und natürlich auch Buchstabengestaltung auseinandersetzen.


Weiter gehts

Wer im März durch die Ausstellung zur 1000-Jahr-Feier von 1976 schlendert oder den damals kolorierten Film sieht, merkt schnell: Städte verändern sich. Und mit ihnen die Menschen, ihre Träume, ihre Brüche. Genau deshalb ist der Blick zurück so wertvoll, wenn er uns hilft, die Gegenwart besser zu verstehen.


Blumen, Spiele und das große Wir

Im Jahresverlauf wird Altenburg sichtbar aufblühen: 1050 Blumen im Park am Großen Teich, Sonnenblumenwettbewerbe, Quiz-Stadtführungen, die Rückkehr der legendären Rose „Altenburg“, Vortragsreihen, Ausstellungen, Theater, Stadtgalerien.


Das große Finale bildet im August das Altenburger Spielefestival, bei dem Spielen nicht als Zeitvertreib, sondern als soziale Praxis verstanden wird. Ein Flashmob mit 1050 Mitspielenden, eine Parade der Vereine und Schulen, Bühnen für Ehrenamt, Kunst und Kultur machen sichtbar, was Städte im Kern zusammenhält: gemeinsames Tun.


Und Günther?

Günther wird vielleicht erstmal meckern. „Früher war alles besser.“ „Braucht’s denn das alles?“


Aber wenn er ehrlich ist, wird er merken: Dieses Jubiläum ist kein Event von oben. Es ist ein Spiegel der Stadt. Mit all ihren Widersprüchen, ihrem Engagement, ihrem Trotz und ihrer Wärme.


1050 Jahre Altenburg: Das sind nicht nur Kaiser und Urkunden. Das sind Gärten, Spiele, Diskussionen, Ehrenamt, junge Ideen und alte Erinnerungen.

Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis dieses Jahres:

Geschichte passiert nicht hinter uns. Sie passiert mit uns.


Hier geht es zu mehr Informationen und zum Jubiläumsprogramm, das fortlaufend aktualisiert wird:


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© Susann Seifert, Farbküche / Illustrationen: Maren Amini

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